HeizKlug

Heizlast verstehen: kW statt Bauchgefühl

Warum die Heizlast nicht einfach der bisherigen Kesselleistung entspricht.

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Was ist die Heizlast?

Die Heizlast beschreibt vereinfacht die Wärmeleistung, die ein Gebäude am Auslegungstag benötigt, damit die gewünschten Raumtemperaturen gehalten werden. Sie wird in Kilowatt angegeben. Jahresverbrauch und Heizlast sind deshalb zwei verschiedene Größen: kWh beschreibt Energie über Zeit, kW die momentane Leistung.

Warum 24 kW Kessel nicht 24 kW Heizlast bedeutet

Bestandskessel wurden häufig größer gewählt als die reale Gebäudelast. Außerdem muss ein Wärmeerzeuger je nach Konzept auch Warmwasser bereitstellen. Die Typenschildleistung allein ist daher kein belastbarer Ausgangswert für einen Wärmepumpentausch.

Drei Wege zur Abschätzung

Eine flächenbasierte Abschätzung ist schnell, aber grob. Verbrauchsbasierte Verfahren nutzen reale Energiedaten, enthalten aber Witterung und Warmwasser. Eine raumweise Heizlastberechnung berücksichtigt Bauteile, Temperaturen und Lüftung detaillierter.

Merksatz: Je konkreter die Investitionsentscheidung, desto belastbarer sollte die Heizlast sein.

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Technischer Hinweis: Dieser Artikel dient der Orientierung und ersetzt keine projektspezifische Fachplanung.
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